Anton R. K. H. G. van der Meulen, Kupferstecher und Maler

Anton R. K. H. G. van der Meulen, Kupferstecher und Maler, geboren 1624 in Haarlem , gestorben 1673 in Amsterdam , war ein niederländischer Künstler, der vor allem durch seine Kupferstiche bekannt wurde. Seine Werke zeichnen sich durch eine klare Linienführung und eine sorgfältige Komposition aus. Van der Meulen war Schüler von Jacob van der Meulen, einem bekannten Kupferstecher und Maler seiner Zeit. Er war Mitglied der Haarlemmer Maler- und Kupferstecher-Gesellschaft und stellte regelmäßig in den großen Ausstellungen der Stadt aus. Sein Werk umfasst hauptsächlich religiöse und mythologische Szenen, sowie Porträts und Landschaften . Van der Meulen war ein produktiver Künstler und hinterließ eine reiche Nachlasssammlung, die heute in den Nationalgalerien Europas aufbewahrt wird. Seine Kupferstiche sind oft von hoher technischer Qualität und zeigen eine ausgeprägte Detailgenauigkeit. Van der Meulen verstand es, die Formen und Proportionen der menschlichen Figur präzise darzustellen, was ihm einen besonderen Reiz in der Darstellung von religiösen und mythologischen Szenen verlieh. Seine Werke sind auch in englischen und französischen Sammlungen zu finden und wurden von bedeutenden Kunsthistorikern wie Johann Joachim Winckelmann und Johann Heinrich Füssli untersucht.

Herrn Herzog

MAXIMILIAN

Bayern

ehrfurchtsvollst gewidmet

Verfasser .

O

A M

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Mögen sich immer die Künste und Wissenschaften der zarten Pflege erfreuen, die sie in Bayern genießen, und möge auch diesem Werke, als schwachem Beweise meiner Huldigung, der gnädige Beifall Ihrer Hoheit zu Theil werden!

Dieses wäre die süsseste Belohnung meiner Mühe.

Vorrede.

Ich übergebe hiemit dem kunstliebenden Publikum den ersten Band eines Werkes, das eine Reihe von Jahren hindurch meine ganze Zeit in Anspruch nahm. Welche Mühe und unverdrossene Liebe zu einem Unternehmen dieser Art gehört, kann nur der beurtheilen, den selbst einmal eine Arbeit ähnlicher Art beschäftigte. Das Gebiet, welches ich betrat, ist zu umfassend, und zu verschiedenartig sind die Nachrichten, welche die Kunstfreunde über die Erscheinungen in demselben fordern. Ich hatte das redlichste Streben, jedem billigen Anforderungen zu entsprechen; doch wird es kaum KEinem möglich werden, Vorwürfen, die man seiner Arbeit macht, zu entgehen, so wie es bisweilen unvermeidlich ist, bei der Unbestimmtheit und Verworrenheit der Nachrichten, in Irrthum zu verfallen. Daher werde ich stets mit Dank Belehrungen annehmen, denn es dürfte sich ja Mancher finden, der über diesen oder jenen Artikel nähere oder gewissere Auskunft zu geben vermag. Andere denmschaft, die sie häufig so verblendet, dass sie selbst das Gute hrochen.

Vorrede.

Ich habe in dem Gebiete, das ich durchwanderte, keiner Nationalfarbe ausschliessend gehuldigt; hier gilt nur anerkannter Werth, wo er sich immer findet, und im Tempel der Kunst darf nur jener Priester das Heiligthum betreten, der am würdigsten opfert. Diesen preisen seine Werke, und dieser muss auch in den Annalen der Kunstgeschichte eine umfassende Er- wähnung finden. Ich konnte die Artikel nicht in symmetrisch bestimmte Gränzen einschliessen, und habe daher dieselben weiter ausgedehnt, wo das Verdienst winkt. Ich müsste dabei nur unendlich bedauern, wenn ich bei den Meistern unserer Zeit, die, von kunstliebenden Fürsten aufgemuntert, mit edlem Weltteifer dem bessern Ziele entgegenstreben, dieses nicht immer zu leisten im Stande gewesen wäre. Die Mitwirkung kunst- verständiger Männer und der Künstler wird jedoch zum erwünschten Ziele führen.

Bei der Bearbeitung meines Werkes bot mir vor allen J. R. Füssly eine reiche Vorrathskammer dar. Dieser Mann hat viele Jahre Materialien zu seinem allgemeinen Künstler-Lexikon gesammelt, und sein Sohn, H. H. Füssly, die Fortsetzung durch das ganze Alphabet, und zuletzt noch einen Nachtrag zum Buch- staben A geliefert. Aus diesem Werke sind die späteren Maler- Lexica grösstentheils gezogen, aber keiner der Verfasser dieser Lexica hat die mühsame Arbeit einer Fortsetzung von Füssly’s Artikel unternommen. Das neueste dieser Werke ist das neue Maler-Lexicon, das 1833 zu Nürnberg erschien, worin der un- genannte Verfasser sagt, dass er seit länger als 30 Jahren Ma- terialien, und zwar grossentheils in den Ländern und an den Orten selbst, wo die Maler lebten, gesammelt habe. Der Reise- gefährte Füssly ist hier nicht genannt, was er doch so wohl verdient hätte, und letzterer konnte z. B. allerdings sagen, dass eines der neuesten und schönsten Werke von Caucig der Tod der Sappho sei, aber der Verfasser des neuen Maler-Lexicons hätte schon wissen können, dass Caucig in späteren Jahren noch

viele schöne Werke geliefert habe, und dass demnach 1833 nicht ein Werk von 1802 sein neuestes ist.

Auch ich habe das Werk der beiden Füssly gewissenhaft benutzt, und musste es thun, denn es bleibt stets ein achtbares Quellenwerk, in welchem die Citationen von frühereren kunsthi- storischen Schriften zu suchen sind, aus denen Füssly geschöpft, und die Jedem eine Quelle öffnen, aus welcher er zu schöpfen

hat; nur war es oft nothwendig, jene selbst zu untersuchen, um

sich von der Lauterkeit oder Unlauterkeit derselben zu über- zeugen. Daher erscheinen eine Menge meiner Artikel in ganz neuem Gewande, und ich wünschte nur, dass ich immer den solidesten Stoff zu letzterem gewählt habe; wenigstens griff ich nicht leichtsinnig nach jedem.

Im Verlaufe von vielen Jahren, namentlich nach hergestelltem Frieden, hat die Kunst vieles Schöne und Herrliche geleistet, und auch die Forschungen im Gebiete der Geschichte derselben lieferten seit dieser Zeit wichtige Resultate. Diese habe

ich gesammelt, mit dem früher Bekannten verwebt, Irrthümer berichtiget, und alles dieses in ein neues Künstler-Lexicon ver- einigt, das bis auf unsere Zeit fortläuft, und bis in die frühe-

sten Kunstepochen der alten Griechen hinauf reicht. Man findet in demselben die Maler, Bildhauer, Architekten, Kupferstecher, Formschneider, Lithographen, Zeichner, Medailleure, Elfenbein- arbeiter, Edelsteinschneider, kunstreiche Silberarbeiter u. s. w. al- phabetisch verzeichnet, Künstler jedes Landes und jeder Zeit, wo möglich artistisch - biographische Notizen beigefügt, die kri-

tische Würdigung derselben, ihre vorzüglichsten Werke ange- geben, nebst dem Orte, wo sie sich befinden. Bei Künstlern

von bedeutendem Einflusse fehlt auch nicht die Bezeichnung des jedesmaligen Standpunktes der Kunst in den verschiedenen Epochen,

Bei Kupferstechern und Formschneidern, auch bei Litho- graphen, ist gewöhnlich ein Verzeichnis ihrer vorzüglichsten

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Der zu korrigierende Text lautet wie folgt:

X ä Vorrede.

Blätter angehängt, und dabei wo möglich das Maß bestimmt. Bei einigen ist flwgar ‚das vollständige Werk verzeichnet, wenn ich für nöthig fand, die Kunstfreunde vor Verwechslungen und Irrthümern zu bewahren. Die Notizen über die verschie- denen Abdrücke können nach meiner Ansicht jedem Kunstliebha- ber erwünscht seyn, so wie die Beifügung einiger Preise.

Unter den neueren Gelehrten, aus deren Werken ich bei der Bearbeitung der verschiedenen Kunstzweige zu meinem Zwecke geschöpft habe, müssen mit Auszeichnung genannt wer- den: Lanzi, Fiorillo, von Rumohr, G. von Quandt, Göthe, Van Eynden und van der Willigen, de Bast, Waagen, Speth, Weyer- mann, Jäger, Pungileone, Longhena, Bunsen, Plattner, Gerhard und Röstell (Neueste Beschreibung Roms), Karoline Schopen- hauer, Schepeler, Hand, Fernow, Ramdohr, Mengs, Cunningham, Orloff, Meusel, Lipowsky, Gabet, Diabacz, Pillwein, Bermu- dez, J. v. Lemmen (Tyrolisches Künstler - Lexicon, das Herr A. Emmert, Praktikant bei der k. k. Gubernial - Registratur zu Inns- bruck, mit interessanten Beiträgen ergänzt), Quilliet, Pilkinton, Gault de St. Germain, Langlois, Jäck, Passavant, Adrian, Schal- ler, Winckelmann, d’Agincourt, Cicognara, Schorn, Hirt, Böt- tiger, Thiersch, R. Rochette, K. O. Müller, Tölken, H. Meyer, Silfig, Quatremére, Boisseree, Stieglitz, Bartsch, Brulliot, Bryan, Zani, Ottley, Duchesne, Jansen, Heinecke, Joubert, Huber und Rost, Heller, Schlichtegroll, Eckhel, Sestini ete.

Finen reichen Schatz von Materialien fand ich im Kunst- blatt von Schorn, in welchem eine Menge gediegener Aufsätze und interessanter Notizen niedergelegt sind. Andere reichhaltige Fundgruben waren mir Böttiger’s artistisches Notizenblatt, Töl- ken’s Berliner Kunstblatt, Kugler’s Museum für bildende Kunst, Hormayr’s Archiv, Zeitschrift für Tyrol, der Sammler für Nürn- berg, das Taschenbuch von Nürnberg, Lindner’s Taschenbuch für Literatur und Kunst in Sachsen, Sickler’s Almanach aus Rom, die Zeitschrift für Kunst, Literatur und Moden von Schick,

die Revue Encyclopédique, der Messager des arts et des sciences, die Antologia di Firenze, das Giornale arcadico, die englischen Reviews und Magazine und viele andere Zeitschriften, aus welchen ich die verschiedenen einschlägigen Artikel sammelte, und sie zu einem Ganzen vereinigte.

Es möchte vielleicht auffallend erscheinen, dass ich noch nicht des neuen Dizionario degli architetti, scultori, pittori, intagliatori etc. di S. Ticozzi, das von 1830–1834 in 4 Bänden erschien, wie schon früher ein eigenes Maler-Lexicon von demselben Verfasser, erwähnte. Dieses Werk konnte ich zu meinem Zwecke wenig benutzen; es ist höchst mangelhaft, voll irriger Angaben und Verstümmelungen der Namen. Er übergeht sogar seine berühmten Landsleute, deren Ruf bereits viele Jahre begründet ist. Es fehlt Benvenuti, Camuccini, Landi u. a., doch nicht Canova, dessen ausführlich Erwähnung geschieht, während Thorwaldsen übergangen ist. Auch sucht man vergebens nach Cornelius, Dannecker, Klenze, Overbeck, Schinkel und andern berühmten Künstlern. Schadow ist nur kurz im Anhange im Artikel seines verstorbenen Bruders, des trefflichen Bildhauers, erwähnt. Der Deutsche wird das Werk dieses Italiens mit Unzufriedenheit zur Seite legen.

Schließlich bleibt mir noch von den Monogrammen zu sprechen übrig, die nach Vollendung des letzten Bandes meines Künstler-Lexicons erscheinen werden. Diese sind zur Vollständigkeit des Ganzen, so wie in Beziehung zu den Artikeln im Lexicon durchaus notwendig. Sie werden so geordnet, dass auch über die anonymen Meister und über solche, die bildliche Bezeichnungen angewendet haben, die möglichen Aufschlüsse gegeben und ihre vorzüglichsten Werke verzeichnet werden können, ohne dass der Zusammenhang des Monogrammen-Werkes gestört wird.

In der Vorrede zum letzten Bande werde ich aller derjenigen Gelehrten und Kunstfreunde, die mich bei meinem gewiss

ANDREAS KUNZ

Aa. ’ .Hl_ll VaN, Zeichner und Kupferstecher um 1700, lieferte nur müttelmässige Werke und setzte selten seinen Namen bei. Von seiner Hand sind die Bildnisse der Familie Visconti auf 12 Bl. und das Portrait des Erzbischofs Otto, von Maeiland nach eigener Zeich- nung gestochen. Letzteres ist in fol. Es haben auch andere nach einer Zeichnung gearbeitet.

Ein Dirk van der Aa lebte in der zweiten Hälfte des vorigen Jahrhunderts als Maler im Haag.

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