Anselmi, Michelangelo – Antem, van. – 4135
den Heiligen zu den Füßen U. L.. F. Im Palaste del T. malte er Mehreres unter Leitung und nach den Zeichnungen Giulio Roma- no’s. In Gallerien ist er selten und kostbar. Lanzi II. 325. d. Ausg., ; ; Ir? der alten k. franz. Gallerie ist von ihm eine hl. Familie; wo Engelchen für das Kind Trauben pflücken; ein ungemein anmutiges Bild. Landon gibt in seinen Annalen IV, Nro. 109 eine Be- schreibung und einen Stich von diesem Bilde. Im Gallerie-Werke ist es dem Andrea Luigi zugeeignet, neuere Kenner aber erkennen es als Anselmi’s Arbeit, ;
Christ erklärt das Zeichnen eines Stiches nach B. Spranger, wel- ches Herkules und Omphale vorstellt, für Anselmi’s Werk, allein dieser Künstler hat nichts gestochen.
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- Anselmi, Jean-Joseph-Éléonor-Antoine, Historien- und Portrait-Maler, geb. zu Lüttich 1764, Schüler von Vincent, ein geschickter Künstler, der neben den besten der modernen franzö- sischen Schule genannt werden darf. Zu seinen Hauptwerken rech- net man: das Portrait des General Kleber (1804); Sappho, Leda (1801); Angelica und Medor, wie sie ihre Namenszüge in eine Baumrinde schreiben, 1810 im Salon pl. 5 im Umriss abgebildet. Hier wird dieses ein Bild von angenehmer Wirkung genannt, und besonders Angelica’s glückliche Stellung und das Sanfte in den beiden Köpfen sehr gerühmt. Es findet sich in der Gallerie Boursault. Im Jahre 1812 stellte er seine Himmelfahrt Mariä aus, eines von den wenigen geschichtlichen Bildern des damaligen Sa- Jons. Bei Landon Salon 1821 pl. 9, 1g ist das Bild im Umriss ge- geben. Ebenfalls ein großes geschichtliches Bild ist die Bekehrung Paulus, bei Landon Salon 1814 abgebildet, pl. 23 u. 24. Diese beiden Bilder und die Auferstehung sind in der Kathedrale zu Lüttich. Weitere Werke dieses Künstlers sind: Die Rückkehr des verlorenen Sohnes, in der Präfektur zu Lüttich; das Urtheil des Pa- ris; eine Nymphe der Danae, am Ufer des Parthenius eingeschlum- mert, 1819; die Rettung Mosis; Johannes, der dem Herodes sein Betragen vorwirft, 1822, beide im Musée zu Lille, und Christus, der die Kinder segnet, in den Zimmern der Königin zu Versailles; die Geisslung Christi, zu Metz; Paulus zu Athen, in der polytechnischen Schule zu Paris, und die Verkündigung in der Kapelle de l’Infermerie Marie-Thérèse, alle drei 1824 ausgestellt. Eine Anbetung der Könige befindet sich in der Kathedrale zu Mons, und die Auferstehung des Herrn in der zu Arras. Auch in Nîmes befinden sich Geschichtsbilder von ihm. Er lebte noch 18530. Ga- bet, dictionnaire des artistes de l’École française, Paris 18531. Füssly’s Nachtrag.
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