Angeli, Marc d’, ebenfalls genannt Torbido del Moro, Schüler und Schüler des Vorhergehenden. Man weiß auch von diesem Künstler nur, dass er zu Verona mit seinem Vater gearbeitet habe, und sehr jung zu Rom gestorben sei, wo man einige seiner Ge- mälde für die des Rafael nahm.
Bartsch beschreibt von diesem Künstler acht Kupferstiche, wel- che an sorgfältiger Ausführung die seines Vaters übertreffen. Sechs derselben sind nach eigener Zeichnung, einer nach Parmesano und der andere nach Titian gefertigt. Ein einziger trägt die Jahr- zahl 1565. Die Taufe Christi, in einer grossen Landschaft. H. 15 Z., Br. 20 Z. Die Vermählung der hl. Catharina, Copie nach Meldolla, oder vielleicht eine Wiederholung. H. 6 Z. 2 L., Br. 4 Z. 4 L. Die Tiburtinische Sibylle, vielleicht nach eigener Erfindung, ob- gleich einige diese dem Titian zuschreiben. Bezeichnet: Marco A. V. F. (Ängelo Veneto fecit). H. 10 Z., Br. 15 Z. Bartsch glaubt, dass dieses dasjenige Blatt sei, welches Heinecke un- ter den Stichen des J. Bonasone auflührt. Jupiter und eine Nymphe, 1565. H. 8 Z. 9 L., Br. 5 Z. 11 L. Mars und Venus, mit M. A. bezeichnet. H. 11 Z. 8 L., Br. 7 Z. Herkules tödtet die Lernäische Hydra, ohne Namen, aber im Geschmacke Marco’s. H. 8 Z. 4 L., Br. 11 Z. 8 L. Der Triumph des Neptun. H. 4 Z. 10 L., Br. 14 Z. 10 L. Der Garten des Amor, angeblich nach Titian, ohne Namen des Stechers. H. 11 Z. 6 L., Br. 9 Z.
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