Andrea, Zoan, — Andreani, Andreas.
Dann von weltlichen Gegenständen: „Herkules und Dejanira,
Die Entführung der Amymone. —
Amor auf dem Bock, der am Bart von einem weiblichen Satyr geführt wird.
Zwei Amorine, der eine mit einer Fackel, der andere mit einer Schüssel voll Früchte,
Drei Amorine auf der Vogeljagd.
Sieben Amorine mit zwei Widdern.
Ein Brunnen, mit einem sitzenden Neptun verziert.
Der Tanz von vier antik gekleideten Frauenzimmern, wahrschein- lich nach Mantegna’s Zeichnung.
Ein nackter Mann auf den Knien, in der linken eine Lorbeer- krone, mit der Unterschrift: el Mato, Heinecke nennt dieses ein Werk des Marc-Anton,
Der geflügelte Drache, der den Löwen anfällt.
42 BF. Arabesken,
Brulliot kennt noch mehrere Blätter dieses Künstlers, welche bei Bartsch fehlen; darunter zwei Madonnen, nach Dürer; einen Jüng- ling neben einem schlafenden Mädchen; ein Gerippe; fünf Blätter Verzierungen,
Zani hält auch die Holzschnitte für Werke dieses Künstlers, die mit den gotischen Buchstaben i. a. oder IL, A. bezeichnet sind, eine Meinung, die Ottley (History of engraving II. 570) nicht teilt, indem er diese für Arbeiten des Joanne Andrea Vayvassore, genannt Vadagnino, hält. Allein es ist wahrscheinlich, dass beide Künst- ler nur eine Person sind; denn Zoan ist im venetianischen Dialekt gleichbedeutend mit Johann.
Holzschnitte, welche sowohl mit i. a. und I. A., als auch mit Z. A. bezeichnet sind, findet man in einem deutschen Brevier, das 1518 zu Venedig von Gregor de Gregoriis auf Kosten des Cri- stoph von Frangepan in 4. gedruckt ist. Die Manier ist dieselbe, wie in den Arbeiten des Herkules, welche Vadagnino auf 10 Bl. geschnitten hat. Brulliot dict. des monogr. u. a. %I
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