Ambrling (Ambrling), Carl Gustav, Kupferstecher , geb. zu Nürnberg 1651, gest. zu München 1701. Er hatte sich bereits als Zeichner einen großen Ruf erworben, als ihn der Churfürst Maximilian II. auf seine Kosten nach Paris schickte, um dort bei N. Poilly die Kupferstecherkunst zu erlernen. Nach seiner Rückkehr wurde er als Hofkupferstecher angestellt, und in dieser Eigenschaft stach er die Porträts der bayrischen Herzöge und Churfürsten, und besonders schön nach Thomas Macolini das der Churfürsten Maximilian II. und Ferdinand Maria’s. Auch gab er in 12 Bl. die Ottonische Geschichte nach Peter Candito’s Zeichnungen heraus, und die 12 Monate nach den Gemälden desselben. Zu erwähnen sind noch: die Kreuzigung des hl. Andreas, nach J. B. Untersteiner, in Realfolio, und einige seiner Porträts, die er selbst nach der Natur zeichnete.
Er signierte seine Blätter mit den Initialen G. A. sc. oder G. A., und nach Heller bediente er sich auch der Buchstaben C. G. A. F. Hiebei ist zu bemerken, dass die kleinen Verzierungen für Goldschmiede, die mit G. A. bezeichnet sind, nicht unserm Künstler, sondern einem alten deutschen Stecher angehören.
Ambrling’s Grabstichel ist leicht, doch vermisst man in seinen Werken die gute Behandlung des Helldunkels und öfter eine richtige Zeichnung.
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