Als achtziger Jüngling trat er, schon hochstehend, in Longhis
Schule, und arbeitete neun Jahre lang unter dessen Leitung.
Eine Menge trefflicher Werke, die der Meister wegen des teil-
weisen Anteils daran seines eigenen Namens werthhielt, z. B. Ra-
faels Vision des Ezechels, ist jetzt unter seinen Händen her-
vor. Daneben studierte er noch immer nach den Antiken und
nach der Natur, obgleich ihm seine großen Leistungen zweimal den Preis
der Akademie sicherten. Im Jahre 1824 ging er zum zweiten Mal
nach Rom , um dort den Heliodor und Attila nach Rafaels Fresken
zu zeichnen, und seit 1851 ist ihm die Leitung der Kupferstecher -
schule zu Mailand anvertraut, eine Stelle, die früher sein Lehrer
Longhi bekleidete.
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