Allori, Alessandro. — Allori, Christoph.
Er auch im Nackten trefflich und die Färbung markig und zart. In der Composition hatte er ein schönes Talent. Unter allen Schildern Vorbildern ist aber Michel Angelo vorherrschend.
Alessandro malte viel für Fremde und war von Fürsten geehrt. Gegenwärtig sind seine Gemälde selten und besonders geschätzt. Die Gallerie Orleans besass einst ein Gemälde mit Figuren natürlicher Größe, welches die liegende Venus darstellt, die so eben den Amor entwaffnet hat. Diese Venus, eine hohe kraftvolle Gestalt, besitzt jetzt Lucian Bonaparte zu Rom . Der Hofgerichts-Advocat Schmidt zu Kiel hat das Kapitalblatt einer Magdalena, völlig der berühmten des Correggio ähnlich, die Allori so hoch schätzte, dass er sie mehrmals kopierte.
In der florentinischen Gallerie ist sein von ihm selbst gemaltes Bildnis, gest. von H. Rossi.
Im Pardo zu Madrid ist eine hl. Veronica von seiner Hand. Es wurde auch mehreres nach ihm gestochen: von Eredi das erwähnte Bild der Ehebrecherin; von Janotha die hl. Catharina von Siena, aus der Gallerie Lichtenstein; il fatto di Flaminio, la storia di Cesare und la cena di Syface hat C. Gregori auf drei Blättern ge- stochen.
Allori gab einen Discorso heraus, welcher die Zeichenkunst und vorzugsweise die Anatomie zum Gegenstande hat. Lanzi Gesch. d. Malerei I. 179 deutsche Ausg. Fiorillo I, 417 und andern No- tizen.
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