Alexander, William, englischer Künstler, reiste mit Macartney nach China und lieferte die Gemälde, nach welchen die Kupfer in Staunton’s Beschreibung der brittischen Gesandtschaftsreise aus- führt wurden. Eine andere Sammlung gab er gleich nach seiner Rückkehr unter dem Titel: Costumes of China by W. Alexander. 1794. 4. heraus. Zeichnung, Stich und Illumination sind von ihm allein und machen seinem Talente Ehre. Zu diesen seinen Werken über China gehören noch 20 colorirte Blätter, die den Titel: Punishments of China etc. fol. (Leibesstrafen der Chinesen) führen. Man kennt von ihm noch eine Sammlung von 52 Aussich- ten, welche Pauncy nach seinen Gemälden in Kupfer stach. Nach seinen Copien stach auch Medland die ägyptischen Alterthümer im brittischen Museum, 12 Hefte, unter dem Titel: Engravings with a descriptive account of Egyptian Monuments in the British Mu- seum, 4. S. mehreres bey Fiorillo V. 734.
William Alexander lebte noch seiner Kunst.
Jalgre erschienen von i_hm Observations on the Construction and fitting-up of chapels; illustrated by Plans, Sections und Descrip- uons.
Mexaqder und Giulio, zwei ‚Maler, deren Pacheco in seinem Tractat von der Malerei erwähnt. Sie lernten zu Rom in Rafael’s und da Udine’s Schule, und kamen unter Karl V. nach Spanien , um in der Alhambra zu Granada zu malen. Zu Ubeda, im König- reiche Jaen, ist das berühmte Haus des kaiserlichen Sekretärs Co- bas von ihnen ausgemalt, so wie das Hospital von St. Jago dersel- ben Stadt. Im Hause des Herzoags Alba zu Madrid sind Fresco- malereien von ihrer Hand, wie auch auf dem Schlosse der Stadt Alba de Tormes. Die berühmten Malereien zu Mérida in den
Wasserleitungen sollen ebenfalls von ihnen herrühren. Sie star- ben in Italien um 1530.
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