Aleaux, der jüngere, Geschichtsmaler, Bruder des obigen und Schüler von Vincent, erhielt 1815 den ersten großen Preis der Malerei und begab sich hierauf nach Rom , wo er bis 1824 verweilte. Er lieferte mehrere treffliche Werke, die die Ausstellungen zierten, und worunter sich folgende besonders auszeichnen:
Der Kampf der Centauren und Lapithen; Pandora, die mit Hilfe des Merkur auf die Erde herabsteigt, beide in Luxemburg ; Christus im Grabe, die Himmelfahrt, 1827, St. Hilaire und einige Genrebilder.
Im vierten Saale des Staatsrates im Louvre malte er an einer der Scheidewände die Gerechtigkeit im Gefolge des Gewerbfleißes und des Überflusses, ein hübsches gut komponiertes und lieblich coloriertes Gemälde. Von seiner Hand ist auch das Seitenstück, welches einen Mann mit seiner Frau und dem Kinde schlafend vorstellt, während die Gerechtigkeit ihre Ruhe beschützt. Dieses Gemälde, das er mit Pierre Franque ausführte, erregte besondere Aufmerksamkeit.
Aleaux gab mit Lesueur auch die alten Monumente Roms in lithogr. Blättern heraus.
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