Agricola, ein römischer Maler, der starb. Wir wissen nicht in welcher Beziehung dieser Künstler mit dem vorhergehenden steht; es ist uns nur bekannt, dass er sich in Unterberger’s Schule ebildet, und dass er als Custos der Akademie zu S. Luca seine Agricola, Eduard — trefflicher Landschaftsmaler, der Sohn des Dich- ters R. Agricola, dessen Ansicht vom Salzburg , vom Garten des Kapuziner-Klosters aus genommen, Helmina von Chezy in der Norika, München 1833 bei Fleischmann, S. 10, mit Begeisterung erwähnt. Der Künstler hat den pittoresken Standpunkt wirklich aufgefasst und den Effekt ohne Ängstlichkeit hervorgebracht, so dass das Bild von Fern und Nah wahr erscheint; in der Nähe erfreut sich der Beschauer der Sauberkeit und Reinheit des Pinsels bei der gewandten, leichten Darstellung, und aus der Ferne er- scheint es im Einklang der Massen, wodurch der Totaleindruck seine Kraft empfängt. Erfreulich ist die charakteristische Ausführung der Vegetation und auch die schwere Aufgabe der Beleuchtung glücklich gelöst. Sichere ist die Staffage gewählt; in dem blond-
Agricola. — Ahlbarn, W. ‚M
gelockten Knaben, der auf einem kleinen Clarinette bläst, erkennt man ein Jugendbild Mozart's, und in dem unweit davon auf den Stufen liegend angelehnten, grössern Knaben, deutete der Künstler auf Mozart’s Zeitgenossen, gleichal Haydıa. Im Vorgrunde zeigen sich ländliche Gestalten. Das Gemälde hat sechs Fuss Länge und vier Fuss Breite und ist im Besitze der königl. Prinzessin Mariane Wilhelm von Preussen.
Ägri0()l&'l‚ ein berühmter Landschaftsmaler aus Berlin, welcher nach Winkelmann um 1‘2'5@ lebte. Dieser Schriftsteller nennt seine Werke in schönem hellen Lichte und angenehmen Colorite gemalt.
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