Adam, Pierre

Adam, Pierre, Kupferstecher , Neffe des Jean Adam, geb. zu Paris 1799, Schüler von P. Gucerin und Oorteman; Göthe gedenkt in dem Werke: Kunst und Altertum V.3. 118. mit rühmlichem Lobe dieses Künstlers. Seine meisterhaft geistreiche Nadel, sagt er, leistet alles, was sie will; Es ist ein solches Sentiment in seinem Instrumente und der Abwechslung desselben, dass der Charakter des zu behandelnden Gegenstandes nirgends vermisst wird, es sei nun in den zarten Punkten und Strichlein, mit welchen er die Ge- sichter behandelt, durch die gelinden, womit er die lichten wie die Lokaltinten andeutet, bis zu den starken und stärkeren, womit er Schatten und mehr oder minder dunkle Lokalfarben auszudrü- cken weiß; wie er denn auch auf eine gleichsam zauberische Weise die verschiedenen Stoffe durch glückliche Behandlung andeutet.

Unter seinen Arbeiten werden vorzüglich gerühmt: Ludwig XIV., wie er 1788 während des Winters den armen Land-

Jeuten Almosen gibt (1822), nach Hersent, gr.qu. fol. Der Stich ist kräftig und klar, ohne alle greißende Züge.

Las Cases, von Indianern gepflegt, nach demselben Künstler, 20 auf 15 Zoll gross (1824).

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