Adam, Georg, Kupferstecher und Landschaftsmaler in Gouache, starb 1823 zu Nürnberg, einige vierzig Jahre alt.
Er bildete sich, nachdem er bei A. W. Küffner im Radieren und Stechen Unterricht erhalten hatte, vorzüglich durch einen ziemlich langen Aufenthalt in München und durch den Umgang mit den vorzüglichen Landschaftmalern und Zeichnern, welche diese Stadt besitzt. Er machte wiederholte Reisen nach Tirol, und brachte von dort eine sehr große Anzahl von Studien, Ansichten von Bergen, Wasserfällen, Klausen, Einsiedeleien und Bergschlössern zurück, welche er hernach bei seinen Radierungen fast ausschliessend benützte. Er lieferte eine sehr große Anzahl von Blättern, denen es nicht an Geist fehlt, wenn er gleich öfter eilig verfuhr. Es waren theils ausgeführte Landschaften, theils Prospekte von Nürnberg und anderen Orten, die er mit einer sehr sichern und reinen Nadel zu behandeln pflegte, theils Vorlageblätter und Landschaftszeichnungsbücher, theils kleinere Suiten von Ruinen, Klausen, Schlössern, theils auch figürliche Gegenstände etc., die in verschiedenen Kunsthandlungen, besonders bei Dr. Campe erschienen sind. Ein Landschaftszeichnungsbuch, von Dr. Campe verlegt, hat manches Verdienstliche. Am gelungensten sind seine Radierungen nach eigenen Zeichnungen. Seine Landschaften in Gouache sind etwas trocken, obwohl sie doch auch wieder durch manche sorgfältig ausgeführte Details anziehen und die Ansichten immer sehr gut gewählt zu heißen verdienen. Er komponierte mit Glück, und setzte oft aus verschiedenen Naturzeichnungen seine Blätter zusammen, denen man malerische Wirkung nicht absprechen kann. Sammler für Nürnberg. J. Heft. 30.
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