Abel’s Tod, 1540. N. B. F.; H. 8 Z. 8 L., Br. 5 Z. 10 L. Die späteren Abdrücke haben Salamanca’s Adresse.
Joseph legt seinen Brüdern die Träume aus, nach Rafael, 1541; H. 8 Z. 0 L., Br. 13 Z. 10 L. Eines der schönsten Blätter dieses Meisters.
Der Prophet Jeremias in der Sis‘ina, von Mich. Angelo gemalt,
1547; H. 15 Z. 10 L., Br. 10 Z. 10 L. Die ersten Abdrücke
haben die vollständige Aufschrift nicht, sondern nur den Na-
men: Hieremias. Diese sind selten.
Die Geburt der heil. Jungfrau. Bacius Florentinus inventor —
Nicolaus Beatricius Lotharingus restituit et formis suis exc.;
H. 14 Z., Br. 15 Z. 0 L..
Dieses Blatt hat Beatrizet, wie nach dem „Restituit“ zu urteilen,
bloss retouchirt. Den Verfertiger einer Copie von der Gegenseite
kennt man nicht.
Die Verkündigung, nach M. Angelo; H. 11 Z. 3 L., Br. 15 Z.
8 L. Die wenigen ersten Abdrucke sind vor Lafreri’s Adresse.
Die Anbetung der Könige, nach J. Romano; H. 13 Z. 5 L. mit
dem Rande, Br. 9 Z. 2 L.
Der Kindermord, nach Baccio Bandinelli, Copie nach Marco
de Ravenna; H. 415 Z., Br. 21 Z. 6 L.
Die Erweckung der Tochter Jairi; H. 19 Z., Br. 14 Z. 2.
St. Peter vor Christus auf dem Wasser, nach Giotto’s Gemälde
im Vatican , 1550; H. 12 Z. 0 L.; der Rand 4 Z.; Br. 17 Z. 6 L.
Christus und die Samariterin, nach M. Angelo; H. 14 Z. 7 L.
Es gibt von diesem Blatte eine sehr gut gestochene Copie von
der Gegenseite. Ant. Lafrerii formis — N. B. L.; H. 14 Z. 10 L.?
Eine andere, im Sinne des Originals, hat ein anonymer Meister
geliefert. Auf dieser liest man: MICH. ANG. INV. — DIXIT
GESUS MULIERI SAMARITANAER. O Qui bibit ex aqua hac sitiet
iterum etc.). Überdies sind in dieser Copie die drei Hauptäste des
Baumes ohne Blätter. Die ersten Abdrücke sind vor der Adresse, die
zweiten tragen: Ant. Lafrery formis, unten rechts.
Das Abendmal des Herrn, nach Rafael. Copie nach Marc- An-
ton’s Blatt, bei Bartsch XIV. 260 beschrieben. Von der Gegen-
seite; H. 10 Z. 6 L., Br. 15 Z. 10 L.
Man hat von diesem Blatte spätere Abdrücke, bezeichnet: Romae
Ant. Lafrery — Joannes Orlandi formis romae, 1602.
Christus am Oelberge, nach Titian. TICIANUS INVENTOR
N. B. F. S E. Die beiden letzteren bedeuten, nach Bartsch
Vermutung, Sequanus. Dieses Blatt ist eines der geringeren
von Beatrizet’s Hand, und wahrscheinlich eines seiner früheren;
H. 12 Z. 6 L., Br. 10 Z. 6 L.
Die späteren Abdrücke tragen J. Bertelli’s Adresse.
Christus am Kreuze, mit der Mutter, St. Johann und St. Mag-
dalena, nach Giroul. Muziano; H. 18 Z. 4 L., Br. 13 Z. 2 f.
Die späteren Abdrücke sind bezeichnet: Romae Ant. Lafrery.
Die Himmelfahrt des Herrn, nach Rafael’s Tapete im Vatican;
TOMASIUS BARLACHIS EXCUDEBAT, 1541; H. 10 Z. 3 L.,
Br. 11 Z. 10 L.
Die späteren Abdrücke haben die Adresse: Ant. Lafrery. Man
hat dieses Blatt mit Unrecht dem Marc-Anton zugeeignet.
Christus im Limbus, nach Rafael, 1541; H. 10 Z. 4 L., Br. 6 Z. 4 L.
Die Platte wurde in der Folge ganz retouchirt, und die Abdrü-
cke von derselben haben die Adresse: Ant. Lafrery restituit 1571.
Christus stehend mit dem Kreuze, nach M. Angelo’s Statue; H.
16 Z. 6 L., Br. 8 Z. 6 L.
Die heil. Familie in einer Landschaft, nach H. Muziano; H. 14 Z.
8 L., Br. 10 Z. 4 L.
Eine Pieta, nach M. Angelo’s Marmorgruppe. M. ANGELUS
INVENT. ROMAE 1547 — N. B. links ANT. LAFRERY
SEQUANI FORMIS; H. 13 Z. 7 L., Br. 9 Z. 7 L.
Das Bildnis U. I. F. von Loretto; ohne Namen des Stechers; H. 12 Z., Br. 8 L.
Die heil. Jungfrau in den Wolken auf einem Thronhimmel mit zwei Engeln, welche die Vorhänge öffnen, ohne Namen des Stechers, aber, wie Bartsch verzeichnet, ohne Zweifel von Bea- trizet; H. 11 Z. 8 L., der Rand unten 9 L., Br. 10 Z.
Die heil. Jungfrau theilt Rosenkränze aus, 2 Platten, deren Ab- drücke über einander befestiget sind; H. 18 Z., Br. 15 Z., oval,
Eine ähnliche Darstellung, ebenfalls in einer ovalen Einfassung eines großen Rosenkranzes, wie die obige; H. 20 Z., Br. 13 Z. 8 L.
Es gibt davon zwei Copien von anonymen Meistern. Auf der einen mittelmässigen liest man: Ad signum Bibliothecae Divi Marcıi Donatus Bertellus exc.; ohne Zeichen., H. 18 Z. 6 L., Br. 13 Z. 2 L.
Die zweite zeigt einige Veränderungen und die Adresse: Romae Antoni Lafrery sequaniı formis. Am Rande sind vier lateinische Di- stichen, von denen das eine mit: Arca salutis ave fabro etc. anfängt: — St. Michael, nach Rafael; H. 16 Z. 10 L., Br. 11 Z. 6 L. Selten.
St. Elisabeth von Ungarn besucht die Kranken, nach H. Muziano; 16 Z. 6 L., Br. 13 Z.
St. Hieronymus auf den Knien vor einem Cruceifige, nach dem- selben, bezeichnet mit den Initialen N. B. L. F.; d. h. Nic. Beatrizet Lotharingus fecit. Romae Ant. Lafrery; H. 12 Z., Br. 16 Z. 6 L. Die ersten Abdrücke sind vor der Adresse,
Die Bekehrung St. Pauls, nach M. Angelo’s Gemälde in der Six- tua, eine grosse Composition von vielen Figuren; H. 20 Z.,
r. 1 .
Die Marter der 48 Religiosen aus dem Carthäüser-Orden, unter Heinrich VIII. von England; sechs Vorstellungen auf demsel- ben Blatte, glaublich nach einer Zeichnung von N. Circignano; ohne Namen des Stechers. Romae 1555; H. 11 Z., Br. 19 Z. Die Inschrift auf einem eigenen Blatte ist 4 Z. 4 L. hoch.
Maria verehret mit mehreren Heiligen den Baum des Kreuzes,
Die Copie eines Ungenannten, in demselben Sinne, ist von ge- ringem Verdienste.
St. Veronica mit dem Schweisstuche; nach H. Muziano; H. 14 Z., Br. 10 Z. 4 L.
Das jüngste Gericht, nach M. Angelo, in 11 Bl. von verschie- dener Grösse.
Mythologische Gegenstände:
Der Sturz des Phaëton, nach M. Angelo, bezeichnet: MICH. ANG. INV. N. BEATRIZET. LOTAR. RESTITUIT. — A.L. F.: d. h. Antonius Lafreri fecit. oder Antonii Lafrerii formis; H. 15 Z., Br. 10 Z.
Es gibt von diesem Blatte eine sehr gute Copie von einem Un- genannten, mit einigen Veränderungen, bezeichnet: MICH. ANG. LOR. INV.; H. 15 Z. 4 L., Br. 10 Z. 4 L. Die Abdrücke von der retouchirten Platte tragen Thomassin’s Adresse.
In der Copie von der Gegenseite, von der Hand eines unbekann- ten Meisters, unterscheidet sich im Grunde der Landschaft vom Original; H. 16 Z. 6 L., Br. 10 Z. 0 L.
Titius vom Geier zerfleischt, nach M. Angelo. Dieses Blatt ist ohne Namen des Stechers, aber man eignet es gewöhnlich dem Beatrizet zu; bezeichnet: MICH. A. gn INVENT. — ANT. SALAMANC. EXCUDEBAT.; H. 9 Z. 10 L., der Rand 4 Z., Br. 13 Z. 8 L.
Die Copie, in welcher der Kopf des Titius gegen die linke Seite
des Blattes gewendet ist, ist bezeichnet: Ant. Lafreri formis; H. 10 Z. 2 L., der Rand 6 L., Br. 15 Z. 4 L. Die ersten Abdrücke sind ohne Lafreri’s Adresse,
Ein Bacchanale, wo mehrere Kinder vorgestellt sind, die mit Mühe den Esel Silens tragen, nach M. Angelo’s Erfindung; H. 10 Z. 6 L., Br. 14 Z. 9 L.
Die Copie eines Ungenannten ist bezeichnet: Ant. Lafreri formis. Romae 1553; H. 11 Z., Br. 14 Z. 10 L.
Der Tod des Meleager. Dieses Blatt, welches nur mit: EXCUDEBAT. ANT. S. 1543, bezeichnet ist, ist nach einem florentinischen Meister gefertigt, unter welchem einige den Perin del Vaga vermuten; H. 10 Z. 6 L., der Rand unten 9 Z., Br. 15 Z. 0 L.
Geschichtliche Darstellungen und Phantasie-
N Stücke.
Ein Alter, welcher in einem Buche liest, mit S. Paulus bezeichnet; H. 14 Z., Br. 11 Z. 4 L.
Man hat von diesem Blatte zweierlei Abdrücke. In den ersten hat der Alte kein Schwert in der linken Hand, und anstatt des Namens Paulus auf den zweiten Abdrücken liest man rechts: ANAXIMENES. ALEXANDRI. MAGNI. PRAECEPTOR.
Das Opfer der Iphigenia; H. 11 Z. 9 L., Br. 15 Z. 9 L.
Die Composition dieses Blattes ist nach einigen von Baccio Bandinelli, oder nach M. Angelo, nach andern hat sie F. Salviati oder P. del Vaga zum Urheber. Die zweiten Abdrücke sind ganz retouchiert und an dem Wappen zu erkennen, welches unten in der Mitte steht. Auch neben Beatrizet’s Namen ist ein Wappen.
Der Kampf der Vernunft mit der Liebe, eine figurenreiche Composition, nach B. Bandinelli, 1545. Vasart hat diesen Stich irrig dem E. Vicus zugeschrieben; H. 16 Z., Br. 21 Z.
Die Stiche in Juan de Valverda’s anatomischem Werke, von welchem man drei verschiedene Abdrücke hat.
Die erste Ausgabe hat den Titel: Historia de la composicion del cuerpo humano. En Roma 1556, Por Antonio Salamanca, y Antonio Lafreri: Fol. Dieses Werk hat 42 Kupferstiche und an der Spitze zwei nackte Männer, welche ein Schiff tragen.
Die zweite Ausgabe ist in italienischer Sprache, betitelt: La anatomia del corpo umano. Venetia 1580. Nella stamperia de Giunti,
Die Uebersetzung hat Valverda selbst mit Anton Tabo da Albenga besorgt.
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