Abel, Joseph, Historienmaler , gebürtig aus der Gegend von Linz , bildete sich auf der Wiener Akademie unter Füger, und arbeitete in seinen früheren Jahren in Polen für die Czartorfskische Familie. Er hatte sich bereits vorteilhaft bekannt gemacht, als er 1802 nach Rom ging, wo er sechs Jahre mit G. Schick wetteiferte, dem er aber, obgleich ein Künstler von schönem Talente, nicht gleich- kam; denn er war weniger bedeutend in Idee und Darstellung. In Rom verfertigte er viele Bilder, von denen einige, namentlich die Antigone vor dem Leichnam ihres Bruders kniend und mehrere mit Gegenständen aus der Ilias, Aufsehen erregten. Die Zeit- schrift: Paris , Wien und London I. 81—81 gibt eine ausführliche Beschreibung und Beurteilung von Abel’s Bildern und erwähnt besonders: — Opstock im Elisium mit 23 halb lebensgroßen Figu- ren; Prometheus an den Caucasus geschmiedet; Cato von Utica, ein Knabe das Schwert zu seinem Tode reicht; zwei über le- bensgroße Figuren; Socrates, der seinen Schüler Theramenes im Areopag rettet; derselbe als Künstler , wie er die drei Gra- zien vollendet, ein kleines liebliches Bild, das nach Riga kam. In Wien führte er mehrere Bildnisse aus und ebenfalls treffliche historische Stücke: für die Kirche zu Gumpendorf einen St. Aegi-
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